| Generation | Display BikeBus | |
| bis 2015 | 2973-671-50-841000 | 4300.0301-01 |
| ab 2016 | 2973-671-50-873000 | 4300.0301-02 |
| Generation | Display CAN-Bus | |
| ab 2018 | 0941-100-00-001000 | 4300.0321.01XX |
Go SwissDrive ist ein E-Bike-Antriebssystem mit Hinterrad-Nabenmotor, das über viele Jahre von verschiedenen Fahrradherstellern in Europa eingesetzt wurde. Das System wurde in City E-bikes, Trekking E-bikes, Lastenrädern, kommerziellen E-Bike Flotten, Spezialfahrzeugen und S-Pedelecs verbaut und ist auch heute noch in zahlreichen E-Bikes im Einsatz.
Im Gegensatz zu einem Mittelmotor befindet sich der Go SwissDrive Motor direkt im Hinterrad. Dadurch wird die Antriebskraft direkt auf das Hinterrad übertragen, was für ein besonders ruhiges, gleichmässiges und natürliches Fahrgefühl sorgt.
Go SwissDrive wurde 2019 eingestellt. YouMo hat Ende 2022 den Reparatur- und Ersatzteilservice übernommen, sodass bestehende Systeme weiterhin professionell betreut werden können.
Bei der Entwicklung von Go SwissDrive standen Fahrkomfort, Zuverlässigkeit und eine möglichst natürliche Unterstützung im Mittelpunkt.
Das System unterstützt den Fahrer genau dann, wenn zusätzliche Leistung benötigt wird. Dadurch entsteht ein harmonisches Fahrgefühl, das sich möglichst nahe am normalen Fahrradfahren orientiert.
Diese Eigenschaften machten Go SwissDrive über viele Jahre zu einer beliebten Wahl für E-Bikes von mehr als 30 verschiedenen Fahrradherstellern.
Go SwissDrive Systeme wurden von zahlreichen bekannten Fahrradherstellern verwendet.
Dazu gehören unter anderem:
Deshalb sind heute noch viele E-Bikes mit Go SwissDrive Antrieb im täglichen Einsatz.
Ein Go SwissDrive E-Bike besteht aus mehreren Komponenten, die zusammenarbeiten und miteinander kommunizieren.
Zu den wichtigsten Komponenten gehören:
Alle Komponenten sind miteinander vernetzt. Beim Austausch einzelner Teile ist die Kompatibilität zwischen den Systemgenerationen unbedingt zu beachten
Obwohl die ursprüngliche Produktion des Go SwissDrive Systems eingestellt wurde, sind weiterhin viele Fahrräder mit diesem Antrieb unterwegs.
Für Besitzer dieser E-Bikes bleiben deshalb Themen wie Wartung, Reparatur und Ersatzteile weiterhin wichtig.
YouMo hat sich auf Go SwissDrive Systeme spezialisiert und unterstützt Kunden bei:
Dadurch können viele Go SwissDrive E-Bikes auch weiterhin zuverlässig genutzt werden.
In den folgenden Kapiteln erklären wir:
Diese Wissensplattform hilft dir dabei, dein Go SwissDrive System besser zu verstehen und die passenden Komponenten zu finden.
Unser Ziel ist es, Go SwissDrive Besitzern eine zentrale Informationsquelle bereitzustellen und die Identifikation sowie Wartung ihres Systems zu vereinfachen.
Hast du bereits ein konkretes Problem mit deinem Go SwissDrive System? Dann schau direkt in unserem Problemlösung-Hub vorbei:
Bei Go SwissDrive wurden im Laufe der Jahre verschiedene Kommunikationssysteme eingesetzt. Diese Systeme steuern den Datenaustausch zwischen Motor, Display, Akku und weiteren Komponenten.
Obwohl sich viele Komponenten äusserlich sehr ähnlich sehen, sind die Systeme technisch unterschiedlich aufgebaut und nicht miteinander kompatibel. Deshalb ist die korrekte Identifikation des Systems der erste Schritt bei jeder Reparatur oder Ersatzteilbestellung.
Go SwissDrive verwendet insgesamt drei verschiedene Kommunikationssysteme:
BikeBus ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Generation von Go SwissDrive. Das System wurde über viele Jahre in zahlreichen E-Bikes eingesetzt und bildet die Grundlage vieler heute noch genutzter Fahrzeuge.
Typische Kabelbaum Stecker
Im Jahr 2018 wurde die neue CAN-Bus Generation eingeführt. Die Kommunikation erfolgt über ein anderes Protokoll als beim BikeBus-System.
Dadurch können BikeBus- und CAN-Bus-Komponenten nicht miteinander kombiniert werden.
Typische Kabelbaum Stecker
ANT+ war eine bei einigen Herstellern eingesetzte frühe Variante des Go SwissDrive Systems – zum Beispiel beim Bulls Green Mover. Hier kommuniziert das Display drahtlos mit dem Akku. Heute ist dieses System nur noch selten anzutreffen.
Typische Kabelbaum Stecker
WICHTIG!!!
ANT+ ist weder mit BikeBus noch mit CAN-Bus kompatibel.
ANT+ Akkus können jedoch noch über YouMo bezogen werden.
CH Shop
DE Shop
Gepäckträger Akku ANT+, 468Wh 13Ah
Unterrohr Akku ANT+, 446Wh 12,4Ah
Gepäckträger Akku ANT+, 446Wh 12,4Ah
Gepäckträger Akku ANT+, 468Wh 13Ah
Gepäckträger Akku ANT+, 446Wh 12,4Ah
Unterrohr Akku ANT+, 446Wh 12,4Ah
Umbau möglich: Du kannst dein ANT+ System auf BikeBus umrüsten. Dabei werden Motor umprogrammiert, Kabelbaum ausgetauscht und ein kompatibles Display ergänzt. Beachte: Nach dem Umbau wird die Akkukapazität nicht mehr auf dem Display angezeigt.
Der Motor liefert oft den schnellsten Hinweis.
BikeBus Motoren
CAN-Bus Motoren
Die Steckerform liefert häufig einen direkten Hinweis auf das Kommunikationssystem.
GTC M8 B-Coded
HiGo Mini B
Rosenberger L001
BikeBus- und CAN-Bus-Displays sehen äusserlich nahezu identisch aus.
Bei CAN-Bus Displays befindet sich häufig ein Aufkleber oder Vermerk: “CAN Only”
Dieser Hinweis erleichtert die Identifikation des Systems.
Nutze die passenden Links für deinen nächsten Schritt:
Displays und Dockingstationen gehören zu den wichtigsten Komponenten eines Go SwissDrive Systems. Sie bilden die Verbindung zwischen Fahrer und E-Bike und ermöglichen die Steuerung sowie die Anzeige aller wichtigen Fahrinformationen.
Dazu gehören:
Im Laufe der Jahre wurden verschiedene Displaygenerationen entwickelt. Viele davon sehen äusserlich ähnlich aus, unterscheiden sich jedoch technisch erheblich. Deshalb ist die korrekte Identifikation von Display und Dockingstation besonders wichtig.
Auf dieser Seite erfährst du, welche Display-Typen es gibt, wie du dein Modell identifizierst und was du bei Kompatibilitätsfragen oder Defekten tun kannst.
Go SwissDrive hat im Laufe der Jahre drei verschiedene Displaytypen eingesetzt:
Das LCD Standard Display ist die einfachste Displayvariante von Go SwissDrive.
Eigenschaften:
Heute wird dieses Display nicht mehr hergestellt. Ersatzteile sind nur noch eingeschränkt verfügbar und Reparaturen sind nicht immer möglich.
Falls dein Standard Display defekt ist, kann es in vielen Fällen durch ein EVO Display ersetzt werden. Weitere Infos dazu findest du in unserem Problemlösungs-Hub.
Das EVO Display stellt die modernste Displaygeneration von Go SwissDrive dar.
Im Vergleich zum Standard Display bietet es deutlich mehr Funktionen und eine bessere Übersicht.
Eigenschaften:
Zu beachten ist, dass die ursprünglichen Smartphone-Apps heute nicht mehr weiterentwickelt werden und deshalb einzelne Funktionen eingeschränkt sein können.
Das EVO Display ist in zwei Varianten erhältlich: für BikeBus-Systeme und für CAN-Bus-Systeme. Die beiden Varianten sind nicht miteinander kompatibel. Achte beim Kauf auf die richtige Version.
Das ANT+ Display wurde in den Anfangsjahren von einigen E-Bike-Herstellern eingesetzt.
Die Besonderheit dieses Systems besteht darin, dass die Kommunikation zwischen Display und Akku über Funk erfolgt.
Eigenschaften:
Das ANT+ Display ist offiziell abgekündigt und in der Regel nicht mehr verfügbar. In Einzelfällen können wir jedoch noch ein kompatibles ANT+ Display für bestimmte Modelle liefern.
Da der Lagerbestand begrenzt ist und die Kompatibilität geprüft werden muss, stelle bitte zuerst eine Anfrage bei uns.
Die sicherste Methode ist die Artikelnummer auf der Rückseite:
| Generation | Display BikeBus | |
| bis 2015 | 2973-671-50-841000 | 4300.0301-01 |
| ab 2016 | 2973-671-50-873000 | 4300.0301-02 |
| Generation | Display CAN-Bus | |
| ab 2018 | 0941-100-00-001000 | 4300.0321.01XX |
| Generation | Dockingstation BikeBus | |
| bis 2015 | 2973-671-50-843000 | 4302.0301-00 |
| bis 2015 | 2973-671-50-844000 | 4302.0303-00 |
| bis 2015 | 2973-671-50-845000 | 4302.0302-00 |
| bis 2015 | 2973-671-50-846000 | 4302.0304-00 |
| bis 2015 | 2973-671-50-849000 | 4302.0312-00 |
| ab 2016 | 2973-671-50-875000 | 4302.0301-01 |
| ab 2016 | 2973-671-50-876000 | 4302.0303-01 |
| ab 2016 | 2973-671-50-877000 | 4302.0302-01 |
| ab 2016 | 2973-671-50-878000 | 4302.0304-01 |
| ab 2016 | 2973-671-50-879000 | 4302.0312-01 |
| Generation | Dockingstation CAN-Bus | |
| ab 2018 | 04302.0322-00 | |
| ab 2018 | 04302.0322-01 | |
Die Dockingstation ist die Halterung des EVO Displays.
Sie übernimmt jedoch deutlich mehr Aufgaben als eine reine Befestigung.
Die Dockingstation verbindet:
Erst durch die Dockingstation können Stromversorgung und Datenkommunikation zwischen Display und E-Bike hergestellt werden.
Sobald das Display eingesetzt wird, werden elektrische Kontakte hergestellt.
WICHTIG!!!
Displays und Dockingstationen der beiden Generationen (bis 2015 und ab 2016) sind nicht miteinander kompatibel. Verwende immer passende Komponenten derselben Generation
Auf den ersten Blick sehen viele Dockingstationen identisch aus. Tatsächlich gibt es jedoch verschiedene Ausführungen.
Je nach Fahrradmodell kann das EVO Display unterschiedlich montiert werden.
Zum Fahrer hin
Das Display ist direkt auf den Fahrer ausgerichtet.
Vom Fahrer weg
Das Display ist in die entgegengesetzte Richtung montiert.
Dadurch entstehen unterschiedliche Dockingstationen.
Zum Fahrer hin
Vom Fahrer weg
Die Bedieneinheit kann unterschiedliche Kabelführungen besitzen.
Das Kabel verlässt die Bedieneinheit seitlich.
Geeignet für:
Das Kabel wird durch die Mitte der Bedieneinheit geführt.
Geeignet bei:
Standardversion.
Das Kabel ist fest mit der Bedieneinheit verbunden.
Das Kabel besitzt eine Steckverbindung.
Diese Variante wurde häufig bei HP Velotechnik Modellen mit Go SwissDrive verwendet.
Bei einigen älteren E-Bikes wurde das ANT+ System verbaut.
Ein Umbau auf BikeBus ist grundsätzlich möglich.
Dafür müssen jedoch mehrere Komponenten angepasst werden:
WICHTIG!!!
Nach dem Umbau kann die Akkukapazität häufig nicht mehr über das Display angezeigt werden, da der ursprüngliche Akku nicht mit dem BikeBus System kommunizieren kann.
Für den Umbau benötigst du ausserdem einen kompatiblen Kabelbaum. Den passenden Kabelbaum für BikeBus-Systeme findest du in unserem Shop.
Go SwissDrive Motor kaufen, reparieren oder austauschen? Hier erfährst du alles Wichtige: von der Funktionsweise bis zur richtigen Auswahl des Ersatzmotors.
Der Go SwissDrive Motor befindet sich direkt im Hinterrad. Dadurch entsteht ein sehr natürliches und ruhiges Fahrgefühl.
Mit nominal bis zu 400 Watt (Spitze ca. 1.000 Watt) und einem Drehmoment von 45 Nm gehört der Go SwissDrive Motor zu den leistungsstärksten Hinterradnabenmotoren seiner Klasse. Dabei arbeitet er mit nur 18–25 dB nahezu lautlos.
Der integrierte Drehmomentsensor misst dabei laufend deine Trittkraft und sorgt so für eine feinfühlige, natürliche Unterstützung, ohne ruckelige Übergänge.
Unterstützte Motoren: G25s, G25p, G45p, G45s, E25, E45, G35, G45f
Unterstützte Motoren: G2 25p, G2 45 Power, G2 45 Speed
G25s, G25p, G45p, G45s, E25, E45, G35, G45f
Go SwissDrive Motoren wurden mit zwei verschiedenen Achstypen. Der Achstyp ist durch den Rahmen deines E-Bikes fest vorgegeben.
Die weitaus häufigere Variante. Sie wurde in den meisten City-, Trekking- und Alltagsrädern verbaut.
Diese verstärkte Variante wurde in speziellen Rahmenkonstruktionen eingesetzt, zum Beispiel bei Lastenrädern oder Bikes mit besonders hoher Belastung.
Wenn du dir unsicher bist, wir prüfen es für dich:
Geschwindigkeit – wie schnell willst du fahren?
25 km/h – Klassische E-Bike Variante für Alltag und Freizeit.
35 km/h – Für Fahrer mit höheren Reisegeschwindigkeiten.
45 km/h – S-Pedelec Variante. Besondere gesetzliche Vorschriften in DE und in CH beachten.
Fahrcharakter – wie soll der Motor unterstützen?
SPEED – Gleichmässige Leistungsentfaltung, ideal für längere Strecken.
POWER – Höheres Drehmoment, kräftige Unterstützung am Berg.
STD (Standard) – Ausgewogener Kompromiss für den Alltag
Der Kabelbaum ist das Verbindungselement eines E-Bikes. Er verbindet sämtliche elektrischen Komponenten miteinander und ermöglicht den Austausch von Strom und Informationen innerhalb des Systems.
Hier erfährst du, wie du einen defekten Kabelbaum erkennst, wie du die einzelnen Kabelabschnitte korrekt vermisst und welche Angaben wir von dir benötigen, damit du schnell den passenden Ersatz-Kabelbaum für dein Go SwissDrive E-Bike erhältst.
Beim Go SwissDrive System verbindet der Kabelbaum unter anderem:
Ohne einen funktionierenden Kabelbaum können die einzelnen Komponenten nicht miteinander kommunizieren.
Stromversorgung:
Der Kabelbaum verteilt die elektrische Energie vom Akku an die verschiedenen Komponenten des Systems.
Datenübertragung:
Neben der Stromversorgung werden auch Informationen übertragen.
Nein.
Ein Kabelbaum muss immer exakt zum jeweiligen E-Bike-System passen.
Ein defekter Kabelbaum kann verschiedene Probleme verursachen.
Typische Symptome:
Auch die Fehlercodes EC-22, EC-40, EC-0 und EC-64 auf dem Display deuten häufig auf Probleme mit Kabeln oder Steckverbindungen hin. Eine detaillierte Beschreibung dieser Fehlercodes und ihrer Lösungen findest du in unserem
Wichtiger Sicherheitshinweis: Trenne Steckverbindungen nur im stromlosen Zustand. Schalte das Display aus und versetze den Akku in den Schlafmodus (Taste am Akku länger gedrückt halten). Beachte: Der Kabelbaum führt auch bei ausgeschaltetem Display Spannung. Besonders beim CAN-Bus System kann das Trennen unter Spannung die Elektronik des Motors beschädigen.
Bevor ein Kabelbaum ersetzt wird, sollten folgende Punkte kontrolliert werden.
Display einschalten.
Funktioniert das Display?
Steckverbindungen kontrollieren.
Prüfen:
Lichtanlage überprüfen.
Funktionieren Vorder- und Rücklicht?
Motorunterstützung prüfen.
Unterstützt der Motor während der Fahrt?
Kabelbaum visuell kontrollieren.
Prüfen auf:
Der Kabelbaum befindet sich meistens im Rahmen oder verläuft entlang des Rahmens zwischen Akku, Motor und Display.
Ein Go SwissDrive Kabelbaum besteht aus mehreren Abschnitten.
Verbindung zwischen Display und Motor.
Messung:
Displaystecker bis Motorstecker.
Verbindung zwischen Akku und Motor.
Messung:
Ende Akkustecker bis Motorstecker.
Bereich, an dem sich mehrere Kabel verzweigen.
Messung:
Motorstecker bis Ende der Verbindungsstelle.
Verbindung zur Beleuchtung.
Messung:
Motorstecker bis Ende des Lichtkabels.
Damit ein passender Ersatzkabelbaum gefertigt oder ausgewählt werden kann, müssen die einzelnen Kabelabschnitte vermessen werden.
Die Schnur sollte mindestens so lang sein wie das Fahrrad.
Weitere Schritte findest du auf unser FAQ Seite
Variante 1
Rücklicht wird über die Frontlampe gesteuert.
Messungen:
Variante 2
Frontlicht und Rücklicht werden separat über den Akku gespiesen .
Messungen:
Hinweis: Bei einigen Marken ist eine separate Lichtsteuerung verbaut. Wenn du unsicher bist, welche Variante an deinem E-Bike vorliegt, sende uns ein Foto deiner Lichtanlage und der Anschlüsse.
Damit wir den passenden Kabelbaum bestimmen können, benötigen wir folgende Angaben:
Zusätzlich helfen Fotos des Kabelbaums, der Stecker und des Fahrrads bei der Identifikation. :Sehr hilfreich sind auch Fotos der Produktetiketten von Display, Dockingstation und Akku, damit können wir die System-Generation eindeutig bestimmen.
Sende uns deine Angaben und Fotos direkt über unser Serviceformular, wir melden uns umgehend mit dem passenden Kabelbaum oder einem Angebot für eine individuelle Anfertigung:
Grundsätzlich ja.
Die eigenständige Installation eines Kabelbaums ist möglich, erfordert jedoch technisches Verständnis und sorgfältiges Arbeiten.
Je nach Fahrradmodell müssen verschiedene Komponenten demontiert werden, um den Kabelbaum korrekt zu verlegen.
Eine fehlerhafte Installation kann zu Funktionsstörungen oder Kommunikationsproblemen führen.
Achte beim Ein- und Ausstecken unbedingt darauf, dass das System stromlos ist (Display aus, Akku im Schlafmodus), sonst kann die Elektronik beschädigt werden.
Um Zeit und mögliche Schwierigkeiten zu vermeiden, empfehlen wir die Installation durch unsere Fachleute.
Wir übernehmen die Montage professionell und stellen sicher, dass alle Komponenten korrekt miteinander verbunden sind.
Bei Fragen oder wenn du unseren Installationsservice nutzen möchtest, helfen wir dir gerne weiter.
Für unsere Kabelbäume gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen sowie die jeweils aktuellen Garantiebedingungen von YouMo.
Sollte ein Kabelbaum einen Material- oder Herstellungsfehler aufweisen, prüfen wir den Fall individuell und unterstützen bei Reparatur, Ersatz oder einer passenden Lösung.
Da viele Kabelbäume individuell konfiguriert oder speziell für bestimmte Fahrräder gefertigt werden, empfehlen wir vor einer Bestellung immer eine genaue Identifikation des vorhandenen Systems.
Du möchtest bei deinem Go SwissDrive E-Bike eine Dockingstation, ein Display oder einen Kabelbaum ersetzen, aber die Stecker passen nicht zusammen? Ein Adapterkabel ist oft die einfachste Lösung.
Bei Go SwissDrive wird ein Adapterkabel hauptsächlich zwischen:
eingesetzt.
Dadurch kann eine bestehende Komponente weiterverwendet werden, obwohl die Anschlüsse nicht direkt zusammenpassen.
Ein typischer Fall ist auch der Umbau vom Standard Display auf das EVO Display: Das EVO Display verwendet einen anderen Stecker, weshalb du dafür ein Adapterkabel benötigst. Wenn an deinem E-Bike ein Bremsschalter für die Rekuperation verbaut ist, brauchst du zudem einen speziellen Adapter, um diese Funktion weiter zu nutzen.
Ein Adapterkabel wird benötigt, wenn die Steckverbindungen von Dockingstation und Kabelbaum unterschiedlich sind.
Dockingstation GTC → Kabelbaum Rosenberger
Dockingstation Rosenberger → Kabelbaum GTC
Dockingstation HiGo → Kabelbaum Rosenberger
Dockingstation HiGo → Kabelbaum GTC
In vielen Fällen müsste ansonsten die komplette Dockingstation oder sogar der gesamte Kabelbaum ersetzt werden.
Ein Adapterkabel ermöglicht eine deutlich einfachere und kostengünstigere Lösung.
Vorteile
Wichtig – Kompatibilität der Systeme: Ein Adapterkabel löst nur das Stecker-Problem, nicht die System-Kompatibilität. BikeBus- und CAN-Bus-Komponenten sind grundsätzlich nicht miteinander kompatibel – auch dann nicht, wenn die Stecker dank Adapter mechanisch zusammenpassen.
Prüfe deshalb vor dem Kauf immer, dass beide Komponenten zur gleichen Systemgeneration gehören.
Das Adapterkabel übersetzt keine Daten und verändert keine Signale.
Es verbindet lediglich die richtigen Kontakte zwischen zwei unterschiedlichen Steckersystemen.
Vereinfachte Darstellung
Dockingstation
│
▼
Adapterkabel
│
▼
Kabelbaum
Dadurch können Komponenten mit unterschiedlichen Steckern weiterhin zusammenarbeiten.
GTC M8 B-Coded
Merkmale:
metallische Überwurfmutter
runder Stecker
5-polige Verbindung
Typischer Einsatz:
BikeBus Systeme
Rosenberger L001
Merkmale:
schwarzer runder Kunststoffstecker
kompakte Bauweise
Typischer Einsatz:
BikeBus Systeme
HiGo Mini-B
Merkmale:
schwarzer Stecker
grüne Kontakte
moderne Bauweise
Typischer Einsatz:
CAN-Bus Systeme
Wähl deinen Dockingstation-Stecker und deinen Kabelbaum-Stecker aus. Das passende Adapterkabel wird automatisch angezeigt.
Ein Adapterkabel löst ausschliesslich das Problem unterschiedlicher Steckersysteme.
Es ersetzt keine:
Vor der Bestellung sollte deshalb immer geprüft werden, ob tatsächlich nur die Steckersysteme unterschiedlich sind.
Du bist unsicher, ob ein Adapterkabel dein Problem löst? Melde dich über unser Serviceformular – wir prüfen deine Konstellation und schlagen dir die passende Lösung vor.
Der Freilauf, auch Freilaufkörper genannt, ist eine wichtige Komponente an der Hinterradnabe eines Fahrrads oder E-Bikes.
Seine Aufgabe besteht darin, die Verbindung zwischen Kette und Hinterrad zu entkoppeln, sobald nicht mehr in die Pedale getreten wird.
Dadurch kann sich das Hinterrad frei weiterdrehen, ohne dass sich die Pedale mitbewegen.
Diese Funktion wird beispielsweise genutzt:
Ohne einen Freilauf müssten sich die Pedale ständig mitdrehen, sobald sich das Fahrrad bewegt.
Bei einem E-Bike übernimmt der Freilauf zusätzlich eine weitere wichtige Funktion.
Er sorgt dafür, dass die Motorunterstützung unterbrochen wird, sobald der Fahrer aufhört zu treten.
Dadurch:
Besonders bei Go SwissDrive Hinterradmotoren ist der Freilauf ein wichtiger Bestandteil des gesamten Antriebssystems.
Im Inneren des Freilaufs befinden sich kleine gefederte Klinken.
Sobald der Fahrer in die Pedale tritt, greifen diese Klinken in die Verzahnung des Motors ein und übertragen die Kraft auf das Hinterrad.
Wird nicht mehr getreten, lösen sich die Klinken wieder und das Hinterrad kann frei weiterrollen.
Ein Freilauf besteht aus mehreren Bauteilen.
Dazu gehören:
Freilaufkörper
Kassettenaufnahme
Klinkenmechanismus
Lager
Dichtungen
Auf dem Freilauf wird die Kassette mit den Ritzeln montiert.
Die Klinken sorgen dafür, dass die Kraft nur dann übertragen wird, wenn tatsächlich in die Pedale getreten wird.
Bei Go SwissDrive wurden hauptsächlich zwei Freilauftypen verwendet.
Der Unterschied liegt in der verwendeten Achse
Eigenschaften:
Eigenschaften:
Für die Auswahl des passenden Freilaufs muss zuerst die Achsausführung bestimmt werden.
X12 Achse
Typische Verwendung:
Z8 Achse
Typische Verwendung:
Ein verschlissener Freilauf kann verschiedene Symptome verursachen.
Typische Anzeichen:
Je früher ein Defekt erkannt wird, desto geringer ist das Risiko weiterer Schäden.
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Bei Go SwissDrive Motoren hat ein defekter Freilauf oft grössere Folgen als bei herkömmlichen Fahrrädern.
Wenn die Klinken nicht mehr korrekt funktionieren, kann die Verzahnung im Motor beschädigt werden.
Dadurch können deutlich höhere Reparaturkosten entstehen.
Deshalb sollte ein beschädigter oder schwergängiger Freilauf möglichst früh geprüft und ersetzt werden.
Beschädigte Verzahnung
Normale Verzahnung